Chuck is back!
Es war eine permanente Kräftemessung, ein abteilungsübergreifendes Armdrücken, ein allgegenwärtiges Wortgefecht. Damals, als die Chuck-Norris-Witze unser Arbeitsleben oder vielmehr jede Frühstücks-, Mittags- und Kaffeepause, jedes Warten am Kopierer oder der Kaffeemaschine bestimmten, und jeder sich stets sicher wähnte, jetzt aber wirklich den besten der Haudegen-Kalauer in petto zu haben. Doch irgendwie ist’s ruhig geworden um den Chuck. “Deine Mutter benutzt doch Coreldraw”-Sprüche und Westerwaves Sprachdesaster à la “No one reach me the water” bestimmten fortan des Sprücheklopfers Alltag. Auch wenn Guido in diesen Tagen wahrlich ernstzunehmende Konkurrenz aus Baden-Württemberg bekommt und man fürchten muss, künftig nur noch brachialsten Denglischhumor aufs Ohr gedrückt zu bekommen, kann ich doch hier und jetzt Entwarnung geben. Er ist wieder da! Und mit ihm die Eisbergspitze jeglichen Klamauks. Gestern in der Mittagspause auf dem Weg zum Supermarkt des Vertrauens entdeckt: den Beweis über die Renaissance des Chuck N.



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