Mobiles Internet ohne Grundgebühr
In den letzten Tagen ist deutlich geworden, wie sehr wir mittlerweile von der Flugbranche abhängig geworden sind. Unser bisheriges Verständnis war ja eher jenes: ein bis zwei Mal im Jahr geht’s in den Urlaub und dann greift man mitunter auf das fliegende Fortbewegungsmittel zurück, wenn es in die Ferne gehen sollte. Natürlich, hinzu kommen die für den einen oder anderen in einer globalen Welt unvermeidbaren Geschäftsreisen. Jedenfalls, die Flugzeuge fliegen nun wieder und allmählich kehrt wieder etwas Normalität ein. Nun malen wir uns doch einmal folgendes Horrorszenario aus – man hätte das Internet für diese Zeit abschalten müssen. Die Menschheit, genau jene, die einst nur mit einem Faustkeil bewaffnet den Alltag zu meistern imstande war, hätte wahrlich ein Problem. Es gibt wohl mittlerweile keinen Bereich mehr, der nicht in irgendeiner Form mit dem World Wide Web verbunden ist.

Immer mehr gewinnt dabei auch die mobile Internetnutzung an Bedeutung, zumal sich die Kosten dafür in den letzten Jahren durchaus benutzerfreundlich entwickelt haben. Gutes Beispiel hierfür der FONIC Surf-Stick. Bislang gab es, wenn man unterwegs das Internet nutzen wollte, doch nur die Varianten: eine festgeschriebene monatliche Gebühr oder Prepaid. Letzteres Modell hat zwar den Vorteil, dass man nur die Datenmenge berechnet bekommt, die man auch tatsächlich genutzt hat – aber der Preis dafür ist kein geringer. Eine Flatrate mit monatlichen Festkosten ist hingegen gerade für die User kein Modell, die nicht täglich mobil surfen müssen oder wollen. Was macht also Fonic?
Der Mobildiscounter kombiniert gewissermaßen beide Modelle. Keine monatliche Grundgebühr mehr, es wird nach Tagen abgerechnet. Das Beste daran, man kann an diesem Tag soviel surfen, wie man mag. Fonic bietet eine Tagesflatrate für 2,50 Euro an – die Datenmenge spielt dabei, soweit man 500MB am Tag nicht überschreitet, praktisch keine Rolle mehr. Okay, nun kann es aber sein, dass man längere Zeit unterwegs ist, jeden Tag ins Internet muss und sich folglich die Kosten im Monat auf bis zu 77,50 Euro summieren könnten. Jaja, der Konjunktiv ist bewusst gewählt, denn Fonic hat in diesem Modell einen Kostenschutz integriert. Pro Kalendermonat zahlt man nicht mehr als 25 Euro. Mit anderen Worten, ab dem elften Nutzungstag surft man für lau. Hinzu kommt, dass man weder eine Grundgebühr noch einen Mindestumsatz hat und keine Vertragsbindung eingeht.

Die Installation ist denkbar einfach und bedarf keiner technischen Vorkenntnisse. Einfach SIM-Karte freischalten und in den Surf-Stick einlegen. Dieser wird dann einfach an die USB-Anschluss des Notebooks angeschlossen und der Rest passiert praktisch von ganz allein. Die Internetverbindung erfolgt über Mobilfunk und hat eine Geschwindigkeit, die vergleichbar mit DSL ist (bis 3,6Mbit/s).
Der Surf-Stick von Fonic ist für User ein sehr interessantes Modell, da man nur die Zeit bezahlt, die man tatsächlich im Netz verbracht hat. Wenn also der nächste Vulkan den Flugbetrieb lahm legt, dann kann man zumindest die Wartezeit auf dem Flughafen ein wenig sinnvoller nutzen.
Kleiner Nachtrag: Fonic hat die Aktion für das Surf-Stick-Startpaket bis zum 31.05.2010 verlängert, so dass man bis dahin nur einmalig 39,95 Euro inklusive SIM-Karte und Versand zahlt.


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