Baden-Baden-Blog geht baden…

Giovanni Messina hat mit einem Blog-Beitrag eine ungewollt hitzige Diskussion im TeNo-Blog ausgelöst. Continue reading »
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Giovanni Messina hat mit einem Blog-Beitrag eine ungewollt hitzige Diskussion im TeNo-Blog ausgelöst. Continue reading »

Genau so geht es dieser Tage auf dem TeNo Blog zu. TeNo ist Hersteller von Edelstahlschmuck und Designer-Uhren, die in Deutschland produziert werden und in 21 Ländern erhältlich sind.
Und da durch so viele Nationen einige Leute zusammen kommen, die am Alltagsgeschehen des Unternehmens interessiert sind, gibt es jetzt schon seit einiger Zeit einen eigenen Blog. Neben dem deutschen gibt es auch eine englische, eine französische und eine spanische Variante - die allerdings etwas vereinsamt sind.
Doch worum es hier eigentlich gehen soll: Der TeNo Blog verlost seit April hin und wieder kleine Gaben und Geschenke an die Leser. Aber nicht frei nach Lust und Laune, sondern nach den Kommentaren. Will heißen, dass eine bestimmte Anzahl von Kommentaren - insgesamt auf dem Blog - als Glückszahl festgelegt wird und wer dann eben das soundsovielte Kommentar schreibt, gewinnt. Gerade gab es für Antje aus Dieburg ein kleines Präsent, weil sie das 4.600te Kommentar hinterließ. Das nenne ich mal Kundenbindung. Hallelujah!
“Geschenke” gibt es aber nicht nur aus dem eigenen Hause, sondern auch von anderen Bloggern, wie ich bei Bernd Röthlingshöfer gelesen habe.
Dann mal fleißig kommentieren, bald gibt es wieder was zu gewinnen! (Vielleicht sollten wir auch mal so eine Aktion starten um zu mehr Kommentaren anzuspornen …)
Nanu? Schon wieder die? Daimler scheint’s ja wirklich wissen zu wollen. Nicht genug, dass die CP-Produkte des Unternehmens überarbeitet wurden, seit einigen Tagen ist auch der mit Spannung erwartete Mitarbeiter-Blog online. Die Rechnung, die aufgehen soll, lautet: Wenn Daimler als Branchengoliath den entscheidenden Schritt in Richtung Web 2.0-Kommunikation geht, dann werden auch andere folgen. Dabei wird gern vergessen, dass bereits zahlreiche Unternehmen mit Corporate-Blogs am Start sind, teilweise sogar mit für CB wegweisenden Konzepten (spreadshirt, Magix).
Am Daimler-Konzept ist auf jeden Fall die Nutzung der Open-Source-Software Word-Press interessant (und hat mit dessen Nicht-Nennung gleich für die ersten Mahnfinger aus der Bloggerwelt gesorgt). Daimler sucht also bewusst die Nähe zur Blogosphäre und deren Mechanismen. Auf centrestage findet sich übrigens ein Inteview mit Markus Siepmann von T-Systems Multimedia Solutions, die das Blog realisierten. Na, mal schauen, wie es sich denn so hält, das Blog. Über mangelnde Kommentare kann sich Daimler ja nicht beklagen.
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Schon auf der Corporate Publishing Lounge gepostet, hier aber die Ergebnisse einer spannenden Befragung nochmal unter einem anderen Aspekt.
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Kurze Einführung: Ob Publisher und Blogger ähnliche Aufgaben oder die gleiche Berechtigung haben, ob Blogger auch gute Publisher oder Publisher in jedem Fall gute Blogger sind - dies alles sei heute mal dahingestellt. Fakt ist: Vor wenigen Wochen starteten wir im Kundenauftrag eine Befragung von 4.000 Unternehmen zur Nutzung eines B2B-Kundenmagazins. Einzelne Ergebnisse der einleitenden Fragen - die tatsächlich recht allgemein gehalten sind, daher aber für eine breite Leserschaft interessant sein sollten - dürfen wir hier veröffentlichen. (Sie erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf wissenschaftliche Vergleichbarkeit. Zudem werden wir keine genauen Zahlen veröffentlichen.) Die nachfolgenden Ergebnisse dienen also lediglich dazu, einen ersten Eindruck vom Verhalten und den Meinungen der Kunden zu gewinnen.
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Kommen wir zum Punkt: Nun denken wir, dass die Ergebnisse dieser CP-Befragung auch auf die redaktionelle Blogarbeit - hier im B2B-/Corporate-Blog-Bereich - zu übertragen sind. Wenn nicht 1:1, dann wenigstens in Ansätzen. Interessantes Ergebnis ist bei den nächsten 10 Thesen vor allem der deutliche Fokus der Kunden auf fachbezogene Informationen - werbliche Informationen haben im B2B-Bereich definitiv ausgedient!
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Vergleichende Grafiken sind in der CP-Lounge (RSS-Link hier) zu finden. Weiterführende Artikel zum Thema B2B-Blogs hier, hier, hier, hier und hier.
Ein interessantes Corporate Blog hat der Leipziger Autor und Unternehmer René Meyer vor wenigen Tagen gelauncht. Interessant aus zweierlei Hinsicht: Zum einen durch seinen nur so strotzenden Pioniergeist. Denn es handelt sich bei “Spielenutzen.de” um ein Blog, das ganz vorn an der Front der Computerspiele kämpft. Wobei letzteres wohl genau das falsche Wort ist, denn Meyer will seinen Lesern vielmehr zeigen, das Games mehr als “gefährliche Gewaltspiele” sind.
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Und so erklärt er tapfer und ohne Unterlass: “Sie sind auch Technologietreiber, die Computer und Heimelektronik seit Jahrzehnten beeinflussen. Sie sind Übungsfeld für neue Eingabegeräte, globale und lokale Vernetzer, praktische Ausbilder - sogar Fitnesstrainer und Arzneimittel.”
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Doch das Corporate Blog überrascht neben seinem gelebten Pioniergeist auch noch aus einem anderen Grund: Meyer verzichtet weitestgehend auf Eigenwerbung für sein Redaktionsbüro. Lediglich im Impressum finden man einen sehr dezenten Hinweis. Dafür stehen handwerkliche Qualität, Glaubwürdigkeit der Inhalte und Verständnis für die Leser-Zielgruppen im Vordergrund.
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Glaubwürdigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren, warum ein Corporate Blog vom Leser angenommen wird. Denn Leser denken in starren Schemen: Werbung ist Lüge, Redaktion ist Wahrheit. Die Aussage “Das steht hier doch / Das hab’ ich doch gelesen” gilt oft als Beweis für den Wahrheitsgehalt. Andererseits reagiert der heutige Blog-Konsument klassischen Werbebotschaften gegenüber sehr verhalten. Man hat ihm einfach schon zu viel verkaufen wollen, er hat einfach schon zu viele Enttäuschungen mit Produkten und Marken erlebt.
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Glaubwürdige Corporate Blogs - die damit oft automatisch zu Fachblogs geworden sind - sind daher eine Riesenchance für Unternehmen, auch mit markenfernen Themen und Diskursen die eigene Glaubwürdigkeit zu untermauern und neues Vertrauen zu gewinnen. Und dies wäre eines der größten Geschenke oder Geschenkideen, die ein Kunde einem Unternehmen machen kann: ihm und seinen Botschaften zu vertrauen.
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