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Der Tatort im Ersten wird Ihnen präsentiert von-Blockflötenrauschen und Heliflug über die Wiehltalsperre, eine Pilsette dreht sich gekonnt ins Bild, eine Perle der Natur, undsoweiter. Der Spot gehört beinahe schon zum Inventar, die Frage ist: Wie lange noch?
Die Telekollegen von der Insel, namentlich BBC, unterbinden nämlich zukünftig alle kommerziellen Sponsoringmaßnahmen ihres Sendebetriebes. In einer gestern veröffentlichten Richtlinie dürfen nur noch gemeinnützige Organisationen für einige wenige Live-Übertragungen den Opener machen. Nach Aussagen der BBC soll damit die Unabhängigkeit des gebührenfinanzierten Fernsehens gestärkt werden.
Eine noble Geste, sollte man meinen. Im Gegenzug dürfen ab sofort die privaten Rundfunkstationen auch außerhalb der Werbepausen für Produkte werben. Das riecht alles sehr nach Messerwetzen, Wettbewerb, 2-Klassen-Fernsehen und Kulissen- schieberei. Denn faktisch haben seit einem halben Jahr sowohl private als auch öffentliche Sendeanstalten massive Rückgänge in den Werbeeinnahmen zu verzeichnen. Abwarten. Auf den Lichtstreif am Horizont: eine Sportschau, in der nicht alle fünf Minuten der Kaiser von seinem T-Online-Sofa aufspringt.
Jedem wurde als Kind von seinen sorgenden Eltern eingetrichtert, dass man nicht mit Fremden reden soll. Denn Fremde sind gefährlich und verursachen Aua oder gar schlimmeres. Und weil sich im englisch-amerikanischen Sprachraum das Wort “Stranger” und “Danger” so schön reimen, wurde zu dem Thema ein eingängiger Trash-Song geschaffen. Zum Ende hin bekommt der “Botschafter” noch chorale Verstärkung mehrerer Stofftiere. Echt zum an den Kopf greifen.
Ach, und Kinder: Dem kräftig gebauten Fremden mit der dunklen Sonnenbrille, der euch die Message in dem Clip verklickern will, könnt ihr natürlich vertrauen.
Es war einmal ein Eichhörnchen, das mogelte sich ganz dreist auf das per Selbstauslöser aufgenommene Foto eines Touri-Paares in Kanada. In den letzten Tagen avancierte es in der Blogosphäre alsdann zum wuscheligen Star. Grund: Ähnlich wie der Gartenzwerg in “Die wunderbare Welt der Amélie” begegnet man dem Pelztierchen an den verschiedensten Flecken der Welt. Allerdings will das Tier keine Vielfliegermeilen sammeln, sondern wird von immer mehr Reisenden auf deren Urlaubsfotos montiert, die anschließend ihren Weg ins Netz finden. Auch als Fotogeschenke für Freunde geeignet.
Ein technischer Crack muss man dafür nicht sein, sondern einfach nur den Squirrelizer aufsuchen. Riecht nach einem neuen Hype in den Weiten des Internets. Persiflierende Ableger gibt es davon übrigens auch schon. Guckst du hier.
Die Kaffee- und Teepause wird cooler, respektive hotter als jemals zuvor. In diesem Falle handelt es sich um spacige Teekessel, die mit ansteigender Temperatur an Farbe gewinnen und kleine Space Invader-Monster oder chinesische Floralmuster erscheinen lassen. Continue reading »
So manch einen erinnert der Berliner Fernsehturm an ein Geschoss - den Macher dieses Videoclips wohl auf jeden Fall. In diesem wird der Turm zum Space Shuttle und hebt nach dem Countdown in Richtung Weltall ab. Krasse Idee, kreative Umsetzung und passende Soundeinbindung - ergibt ein schickes Resultat.
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