Mit Pioniergeist an forderster Front
Ein interessantes Corporate Blog hat der Leipziger Autor und Unternehmer René Meyer vor wenigen Tagen gelauncht. Interessant aus zweierlei Hinsicht: Zum einen durch seinen nur so strotzenden Pioniergeist. Denn es handelt sich bei “Spielenutzen.de” um ein Blog, das ganz vorn an der Front der Computerspiele kämpft. Wobei letzteres wohl genau das falsche Wort ist, denn Meyer will seinen Lesern vielmehr zeigen, das Games mehr als “gefährliche Gewaltspiele” sind.
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Und so erklärt er tapfer und ohne Unterlass: “Sie sind auch Technologietreiber, die Computer und Heimelektronik seit Jahrzehnten beeinflussen. Sie sind Übungsfeld für neue Eingabegeräte, globale und lokale Vernetzer, praktische Ausbilder - sogar Fitnesstrainer und Arzneimittel.”
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Doch das Corporate Blog überrascht neben seinem gelebten Pioniergeist auch noch aus einem anderen Grund: Meyer verzichtet weitestgehend auf Eigenwerbung für sein Redaktionsbüro. Lediglich im Impressum finden man einen sehr dezenten Hinweis. Dafür stehen handwerkliche Qualität, Glaubwürdigkeit der Inhalte und Verständnis für die Leser-Zielgruppen im Vordergrund.
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Glaubwürdigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren, warum ein Corporate Blog vom Leser angenommen wird. Denn Leser denken in starren Schemen: Werbung ist Lüge, Redaktion ist Wahrheit. Die Aussage “Das steht hier doch / Das hab’ ich doch gelesen” gilt oft als Beweis für den Wahrheitsgehalt. Andererseits reagiert der heutige Blog-Konsument klassischen Werbebotschaften gegenüber sehr verhalten. Man hat ihm einfach schon zu viel verkaufen wollen, er hat einfach schon zu viele Enttäuschungen mit Produkten und Marken erlebt.
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Glaubwürdige Corporate Blogs - die damit oft automatisch zu Fachblogs geworden sind - sind daher eine Riesenchance für Unternehmen, auch mit markenfernen Themen und Diskursen die eigene Glaubwürdigkeit zu untermauern und neues Vertrauen zu gewinnen. Und dies wäre eines der größten Geschenke oder Geschenkideen, die ein Kunde einem Unternehmen machen kann: ihm und seinen Botschaften zu vertrauen.


Oktober 18th, 2007 at 13:51
[…] ich es schon höre - Pioniergeist. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Wer kann davon leben, einer Idee hinterherzulaufen? Wer […]
Mai 27th, 2008 at 23:23
Find ich gut!
Die Problematik Ost und West, Ost-Vergangenheit und der ganz Pionierscheiß (sorry), um beim bemängelten Wort “Pioniergeist” zu bleiben, aus alten DDR-Zeiten, sollten wir so langsam mal zu den verstaubten Akten packen.
Das ist nun mal Vergangenheit, aus und vorbei. Das Wort Pioniergeist gab es schon vor hunderten von Jahren oder noch länger. Das die DDR diese inhaltsreiche Bezeichnung mißbraucht hat, das sollten wird diesem schönen Wort nicht mehr verübeln. Oder?
Liebe Grüße aus Hamburg!
Andreas Herrmann
November 13th, 2010 at 23:02
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Januar 17th, 2011 at 21:12
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November 28th, 2011 at 17:36
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