Dann kann man´s auch lassen
Facebook ist spätestens seit dem letzten Jahr ein Trend, auf den immer mehr Unternehmen aufspringen. Es gilt aber scheinbar die Devise: Mitmachen, weil alle anderen auch dabei sind. Die Kollegen vom bernetblog haben sich mit der aktuellen Studie von Interbrand, dem Brand Report 2010 etwas genauer auseinandergesetzt und unter dem Titel „Facebook: Kunde droht mit Dialog“ die wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst. Inhalt der Studie ist eine Analyse, wie die 50 größten Weltmarken diesen Social Media-Kanal einsetzen. Erschreckendes Fazit: Ein Dialog mit dem Kunden, also der Aspekt, der am stärksten für die Nutzung von Facebook aus Sicht eines Unternehmens spricht, findet nahezu gar nicht statt. Viele Firmen sperren sogar die Pinnwand und lassen so lediglich Kommentierungen von eigenen Einträgen durch den Nutzer zu. Und wenn es Nutzeranfragen gibt, werden diese mehrheitlich gar nicht beantwortet – gemäß der Studie gigantische 89 Prozent. Stellt sich die Frage, zu welchem Zweck man sich denn überhaupt als Unternehmen für einen Facebook-Auftritt entscheidet.

Klar, die Sorge, zugespamt zu werden oder sich auch mit ungerechtfertigter Kritik auseinandersetzen zu müssen, mag aus Unternehmenssicht legitim sein. Dem steht aber ein deutlich größere Teil (siehe Grafik) relevanter Einträge von Nutzern und Kunden gegenüber, auf die im Sinne der „Online-Dialog-Kontrolle“, wie es der Autor des Beitrags formuliert, ebenfalls nicht reagiert wird.
Ein spannendes und hochaktuelles Thema. Wer mehr hierzu wissen möchte, sollte sich unbedingt den Beitrag auf dem bernetblog zu Gemüte und als Kommunikationsverantwortlicher eines Unternehmens zugleich die richtigen Schlüsse ziehen.


Februar 8th, 2011 at 16:12
[…] auftauchen. Insgesamt fehlt es jedoch einfach an einer Strategie, wie das auch bei vielen klassischen Unternehmen feststellbar ist. Es galt eben schnellstmöglich auf den Facebook-Zug aufzuspringen, also blieb […]